Artenreichere Wiesen mit Hochlandrindern

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In einer gemeinsamen Forschungsarbeit der Universitäten Heidelberg und Göttingen zusammen mit der Forschungsanstalt Agroscope der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, wurde untersucht, inwiefern unsere Hochlandrinder besser für die Pflege extensiver Wiesen und die Steigerung der Artenvielfalt geeignet sind, als klassische, schwerere Rinderrassen.

Die Hypothese, dass Hochlandrinder für diese Aufgabe besser geeignet sind und die Weideflächen eine höhere Artenvielfalt hervorbringen, konnte im Rahmen dieser Forschung bestätigt werden. Hierbei spielt wohl insbesondere auch das Fell unserer Tiere eine Rolle bei der Verbreitung von Samen.

Ein kurzer Bericht aus der landwirtschaftlichen Fachzeitschrift „Schweizer Bauer“ hierzu kann unter dem folgenden Link gelesen werden:

https://www.schweizerbauer.ch/pflanzen/fu;erbau/weiden-mit-hochlandrinder-artenreicher-51174.html

Die Forschungsarbeit kann (in englischer Sprache) unter folgendem Link eingesehen und auch kostenlos heruntergeladen werden:

https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0167880919302014

Am 19.Oktober war zu dem Thema nun ein Fernsehteam der ARD vor Ort in Baden-Würtemberg bei der Hochlandrinderzucht von Familie Neuner. Dieser Beitrag soll im Laufe des Winters in der Sendung „W wie Wissen“ im Ersten Fernsehprogramm der ARD ausgestrahlt werden. Die Fotos stammen von den Dreharbeiten.

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