Herkunft und Eigenschaften

In den schottischen Highlands und den vorgelagerten Inseln wurde vor rund 200 Jahren das Schottische Hochlandrind aus einer keltischen Landrasse gezüchtet.  Das Herdbuch existiert seit 1884. Noch heute wird es in Reinzucht gezüchtet und zählt zu den alten Haustierrassen.

Von schottischen Kleinbauern gezüchtete, war das schottische Hochlandrind an die extremen Lebensbedingungen der Highlands angepasst. Diese waren geprägt durch hohe Niederschläge und Stürme bei steinigen und wenig ergiebigen Weiden im Sommer und sehr lange, nasse und harte Winter ohne besondere Zufütterung und Stall.

Typische Eigenschaften sind:

  • Robustheit, die Rasse gehört zu den sogenannten Robust- und Leichtrindern
  • kleiner und leichter Körperbau, um sich sicher in steinigem, steilem oder moorigem Gelände
        bewegen zu können
  • dichtes langes Fell, dicke Haut mit dickem Unterhautfett schützen vor Kälte und Hitze
  • lange, gebogene Hörner lassen sie wehrhaft sein und wirken
  • geringer Anspruch an Futterqualität, gute Futterverwerter
  • Langlebigkeit
  • fruchtbar, leichtkalbend, beste Muttereigenschaften, vielkalbend
  • gutmütig , ausgeglichen und ruhig

Nutzung fand die Rasse als Zugtier, Milch, Fell- und Hornproduzent und wird daher auch als Mehrnutzrind bezeichnet.